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Alpe-Adria-Universität Klagenfurt

Sanierung Zentral- und Nordtrakt

AUSZUG AUS DEM JURYPROTOKOLL:
„Das Projekt überzeugt durch die offene Gestaltung der Magistrale, beginnend mit dem Foyer, dessen Bezug zum Vorplatz, zu den angrenzenden Bürobereichen und zum Omansaal. Herausragend gelungen ist die deutliche Aufwertung des zentralen Bereichs vor den Hörsälen durch den Tageslichtbezug und die Öffnung zum südlichen Freibereich mit Blick auf den Südtrakt. Dazu gehört das Schaffen eines offenen Bereichs, der multifunktional nutzbar ist. Die Transparenz zu den Hörsälen erzeugt eine Durchlässigkeit der gesamten Mittelzone und stellt eine wesentliche Verbesserung der räumlichen Qualität dar.“

ZENTRALER AUFENTHALTSBEREICH
Der bestehende Aufenthaltsbereich für Studenten im Zentraltrakt der Universität ist derzeit wenig zufriedenstellend. Der Gang vor den Hörsälen ist für die Anzahl der Benutzer bei Weitem nicht ausreichend dimensioniert; in der jetzigen Situation fehlen Sitz-, Lern- und Wartebereiche. Durch den Zubau des Bibliotheksgebäudes im Süden des Zentraltraktes können die vorhandenen Aufenthaltsbereiche nur unzulänglich mit Tageslicht versorgt werden. Der Entwurf sieht daher eine Erweiterung der Aufenthaltsflächen im zentralen Teil des Gebäudes vor. Die Büros im zentralen Bereich der Aula werden zugunsten von Kommunikationsbereichen in den östlichen bzw. westlichen Teil des Gebäudes verlegt. Dies führt zu einer offenen, zentralen Aula im Herzen des Gebäudes mit großzügigen Lern-, Arbeits- und Aufenthalts- und Kommunikationsflächen. Dieser neue zentrale Aula wird durch „Inseln“ zoniert, die unterschiedliche Funktionen wie Essbereiche, Lounge, Arbeitsbereiche und Chilloutzonen aufnehmen. Formal unterscheiden sich diese Inseln von der restlichen Gangfläche durch einen anderen Bodenbelag (Holz) und abgehängte Decken mit unterschiedlichen Texturen. Kopierer, Automaten und PC Terminals, die bis jetzt in den Gängen verstreut herumstehen, werden ebenfalls auf einer Insel neben dem zentralen WC Kern gruppiert.
Die Belichtungssituation wird durch die Verlegung der südlichen Büros drastisch verbessert. Zusätzlich werden in diesem Bereich die bestehenden Fensterparapete durch raumhohe Verglasungen ersetzt.

DAS FOYER
Das Foyer der Universität wird entkernt und zu einem offenen und zeitgemäßen Empfangsbereich umgestaltet. Der Portier und die Telefonzentrale sind anschließend an den Windfang positioniert; temporäre Arbeitsplätze befinden sich in einer offenen Inselsituation. Der Omansaal wird geöffnet und Teil des Foyers, kann jedoch bei Bedarf durch mobile Trennwände auch vollständig abgeschlossen werden. Die Omanbilder werden auf der westlichen Wand des Saales angebracht und sind so bereits vom Eingang aus sichtbar. Im Bereich der jetzigen Büros und Portiersstelle werden die Büros der ÖH untergebracht. Somit befindet sich neben dem Studienservice, den Computerterminals und dem Empfang alle organisatorischen Servicestellen gemeinsam im Foyer der Universität.

DIE HÖRSÄLE
Die Wände der Hörsäle werden in den Gangbereichen bis auf die tragende Stützenkonstruktion entkernt und mit Schallschutzgläsern transparent gestaltet. Die nördliche Außenwände der Hörsäle werden mit vollflächigen Öffnungen versehen um Tageslicht in das Innere zu bringen. Für Vortragssituationen mit Beamerprojektion können die Fensterflächen mit innenliegenden Verdunkelungen vollständig geschlossen werden. Für Vorlesungssituationen, Vorträge oder Podiumsdiskussionen, bei denen keine vollständige Verdunkelung benötigt werden, kann mittels semitransparenten Vorhängen die Lichtsituation individuell gesteuert werden (natürlicher Lichteinfall ohne Einsichtigkeit bzw. Blendwirkung von Außen). Die Hörsaalverglasungen zur Aula können ebenfalls mittels Vorhängen abgedunkelt bzw. uneinsichtig gemacht werden. Formal zieht sich der Wand- und Bodenbelag der Gänge in die Hörsäle, wie in der Aula wird auch in den Hörsälen der Sitz- und Vortragsbereich durch eine Inselsituation mit unterschiedlichen Böden- und Deckenbelägen akzentuiert.

Ort

Klagenfurt

Status

in Planung

Planungszeit

2015 - 2017

Typ
Bildung und Kultur
Bauherr

Bundesimmobiliengesellschaft

Wettbewerb

1. Preis, 2014

ARGE

Maurer & Partner ZT-GmbH
balloon_Wohofsky ZT-KG

Team

Leopold Fischer
Arch. DI Alexandra Nahrgang
DI Hans-Bernhard Schweiger
DI Hubert Stöger
DI Ulrike Tinnacher
Persoglio KG

Abbildungen

Abb.1-4: pixlab
Fotos Hörsaal (5-7): aau/Daniel Waschnig
Pläne: balloon