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VS Kumberg

Sanierung und Erweiterung der Volksschule Kumberg mit „Musik“

Grundintention des Entwurfes ist es die acht Klassen in zwei gleichwertige Cluster, mit Klassenräumen, Gruppenräumen und Freibereichen, zu organisieren. Gleichzeitig wurde ein Zentrum als Marktplatz und als frei bespielbare Zone geschaffen. Die doppelte Erschließung sorgt für eine Entflechtung der Verkehrswege und ermöglicht so die Cluster-Bildung mit offenen und ruhigen Zonen. Das neue Zentrum verbindet alle Ebenen barrierefrei, ergänzt die bestehenden Raumstrukturen und schafft unterschiedliche Raum- und Lernqualitäten. Die Bibliothek wird ausgehend von einer Bibliotheks-Homebase dezentral, als Bücherwand, organisiert. Der Haupteingang für die Schüler bleibt auf der Gartenebene, wird aber neu ausformuliert. Der Zugang für Lehrer und Musik wird an der Dorfstraße situiert.

Entwurfskonzept im Detail:

  • Abbruch der Bestandsgebäude im NW (Verwaltungstrakt + 2 Klassen).
  • Abbruch des Turnsaalfoyers und Teile der Hofeinbauten.
  • Der bestehende Klassentrakt aus den 60-er Jahren bleibt erhalten.
  • Schaffung eines neuen Zentrums mit Marktplatz und Gruppenräumen im ehemaligen Hofbereich. Diese werden über Atrien (Freiklassen) belichtet.
  • Dieses eingeschossige Zentrum folgt in seiner Höhenstaffelung dem Bestandsklassentrakt , die Barrierefreiheit ist über einen Lift (Durchlader) und Treppenlift (bestehende Treppenlifte werden weiterverwendet) auf allen Niveaus gegeben.
  • Alle 8 Klassen, sowie der Werkraum sind um dieses Zentrum gruppiert.
  • Die Schulverwaltung sowie alle Musikfunktionen sind in einem neuen zweigeschoßigen (plus Untergeschoss) Baukörper im NW untergebracht.
  • Das gesamte Musik-Obergeschoß sowie der Verwaltungstrakt sind über einen eigenen Zugang im SW separat erschlossen.
  • Der Turnsaal und Geräteraum bleiben in Lage und Form zur Gänze erhalten.
  • Es besteht die Möglichkeit, den Turnsaal unabhängig von der Schule zu nutzen.
  • Bei Veranstaltungen kann der Zugang auch über den neuen Haupteingang im Gartengeschoß erfolgen. So könnte die Garderobe und der Marktplatz bzw. das Zentrum als großzügiges Foyer mitgenutzt werden.
  • Im dem, dem Turnsaal vorgelagerten, Zwischengeschoß befinden sich alle Nebenzonen (Toiletten, Umkleiden, Sanitär, Lager etc.).
  • Der Hauptzugang für die Schüler bleibt auf der unteren Gartenebene und führt barrierefrei über eine Zentralgarderobe mit neuer Treppe direkt ins Zentrum.
  • Die Nachmittagsbetreuung mit Küche, Speisesaal und dem Multimediaraum ist ebenfalls auf der unteren Gartenebene angesiedelt (direkter Zugang zum Garten).

Technischer Bericht:

Rohbau:

  •  Alle unterirdischen Bauteile, sowie der 2-geschoßige Neubau sind in Massivbauweise angedacht.
  • Das eingeschoßige Zentrum und die neuen Klassen sind aus Gründen der Bauzeit in Leichtbauweise-Holz angedacht.

Bauwerk Technik:

  •  Anschluss an die Haustechnikanlagen Bestand.
  • Ausführung aller neuen Gebäudeteile in Niedrigenergiestandard.

Bauwerk Ausbau:

  • In Leichtbauweise Gipskarton und Holzoberflächen.

Gebäudehülle:

  • Alle neuen Gebäudeteile sollen mit einer hinterlüfteten Holzfassade versehen werden.

Außenanlagen:

  • Schaffung von zwei neuen Freiklassen als Atrien im Zentrumsbereich.
  • Die bestehende Außenanlagen bleiben erhalten, lediglich der Schülerzugang auf Gartenniveau soll neu gestaltet werden.
  • Die Feuerwehrzufahrt wird im Gefälle der neuen Gebäudesituation angepasst.
Ort

Kumberg

Status

in Planung 

Typ
Bildung und Kultur
Bauherr

Marktgemeinde Kumberg

Wettbewerb

1. Preis, 2017

Team

DI Dominik Weißenegger (WB)
Mirna Bukovcan, MA (WB)
DI Regina Holzleithner
DI Roland Dorn

Abbildungen

balloon architekten